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Mitarbeiter zum Aufbau der Cannabisagentur gesucht!

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Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus dem neuen Cannabis-Gesetz (s. Artikel „Verabschiedet!“). Die Gründung der Cannabisagentur soll dafür sorgen, dass der medizinische Cannabiskonsum in geordnete Bahnen gelenkt wird. So soll der Import von Cannabis über die besagte Agentur abgewickelt werden – aber auch der zukünftige Anbau in Deutschland. Und wenn sich jetzt die zahlreichen Kleingrower die Hände reiben, weil sie ihre Expertise gern zur Verfügung stellen würden – sollten sie sich vorerst zurückhalten. Denn, auch wenn Deutschland eine unerwartete Vorreiterrolle bei der Kostenerstattung von medizinischem Cannabis spielt: Bürokratie wird weiterhin großgeschrieben.
In den Stellenausschreibungen auf der Website des Bundes werden jetzt Mitarbeiter für den Aufbau der Cannabisagentur gesucht – zwei Wissenschaftler/innen und Beschäftigte im allgemeinen Verwaltungsdienst. Ja, Cannabis kann auch seriös.
Was die Voraussetzungen eines Cannabiswissenschaftlers sind? Ein Pharmazie- oder ein naturwissenschaftliches Studium und Berufserfahrung „in der Inspektion oder Qualitätskontrolle von Arzneimitteln“ heißt es im Anforderungsprofil.
Bei den Qualifikationen für den Bereich der Verwaltung ist von „regulatorischen Kenntnissen“ und „relevanten Richtlinien“ die Rede. Was genau die Formulierung „Qualifikation jeweils mit einschlägiger Berufserfahrung“ bedeutet, bleibt offen. Zu mutmaßen ist, dass Dealer- oder Growerkompetenzen damit weniger gemeint sind. Aber da lässt sich bestimmt im Bewerbungsgespräch Licht ins Dunkel bringen.
Wer Interesse und einschlägiges Know-how hat, kann sich noch bis zum 13. Februar 2017 bewerben. Good luck!

 

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Autorin: Anna Pasdzierny/ Bildquelle: patrick-tomasso upsplash