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Burger King – infused

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In New Hampshire konnte man vorübergehend Cannabis ordern – per Drive-in

 

 

Die Idee von „Nasty Boy“ Garrett Norris war an sich genial: Vom Sitzplatz seines einen Jobs den anderen – und lukrativeren – zeitgleich zu erledigen. Als Mitarbeiter bei Burger King an der Ausgabe kommt man bekanntlich mit vielen Menschen in Kontakt – das war vermutlich auch der springende Punkt bei Norris´ Geschäftsidee.
Man kann sich ausmalen, dass in dem 6.500-Seelen-Städtchen Epping in New Hampshire ein Fressflash schon Eventcharakter hat. Und wo landet man dann? Nicht unwahrscheinlicherweise beim Sattmach-Garanten Burger King – bekifft, abgeschlafft und gechillt bietet sich der Drive-in an.

Und genau hier beginnt der Kreislauf von vorn. Wenn Garrett Norris am Schalter saß. Es hatte sich nämlich bald herumgesprochen, dass der 20-Jährige Sonderleistungen anbot. Die Hungrigen mussten zunächst seinen Spitznamen „Nasty Boy“ erwähnen und der Bestellung den Wunsch nach „extra crispy fries“ zufügen. Dann machte Nasty Boy seinem Namen alle Ehre und reichte einen Burger-King-Cup durchs Autofenster, der mit Cannabisblüten gefüllt war – gegen Cash versteht sich.
Die Polizei erhielt Hinweise, beobachtete das Ganze undercover, stellte den ungezogenen Kerl und gleich dazu die 19-Jährige stellvertretende Schichtleiterin Meagan Dearborn. Denn das New Hampshirer Staatsmotto „live free or die“ macht zwar als einziger Bundesstaat vor der Gurtfreiheit nicht Halt, aber beim Cannabiskonsum wird der Freiheitsgedanke etwas enger gefasst.

 

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Autorin: Anna Pasdzierny/ Bildquelle: Sh. Anders

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