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Editorial – Ausgabe 8

in.fused Magazin

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Janika Takats

Der Sommer ist in vollem Gange, und viele sind – mit Kindern oder ohne – in Ferienstimmung. Ob am Badesee, 25 Minuten mit dem Rad von zu Hause entfernt, mit dem Auto quer durch Europa oder auf dem Sprung über den großen Teich: Möglichkeiten, den Urlaub zu verbringen, gibt es viele. Zeit und Geld sind bei der Entscheidungsfindung meist zwei nicht unwichtige Faktoren. Die Frage „Berge oder Meer?“ lässt sich hingegen nicht immer so einfach beantworten.

Für Menschen, die mit Cannabis auf Reise gehen wollen bzw. dieses als Medikament während der Urlaubszeit benötigen, gibt es bei internationalen Reisen noch weitere Punkte zu bedenken: Wie geht man mit Cannabis auf Reisen? Was muss man als Cannabispatient beachten, damit einem die dringend benötigte Medizin nicht am Flughafen abgenommen wird – und der Urlaub damit vorbei ist, noch bevor er überhaupt begonnen hat? Unsere Autoren klären auf und wissen dabei aus eigener Erfahrung, dass Recht haben nicht gleich Recht bekommen ist. Mit den richtigen Vorkehrungen kann man zumindest den Beamten souverän entgegentreten.

Urlaub bedeutet Entspannung, und für einige Menschen bedeutet Entspannung eben auch Cannabis. Dass sich auch Freizeitkonsumenten ganz gut mit Cannabis in Spanien oder den Niederlanden versorgen können, haben die meisten Europäer inzwischen mitbekommen. Doch wie sieht es mit einem anderen beliebten Reiseziel aus – der Türkei und seiner berühmtesten Metropole Istanbul?

Frankreich führt, was die Konsumentenzahlen angeht, die Liste der europäischen Länder an, auch wenn Cannabis hier nach wie vor verboten ist und auch als Medizin kaum erhältlich. Um sicherzugehen, ausreichend versorgt zu sein, setzen Surfertouristen hier auf Selbstversorgung. Ob es dabei das Cannabis war, das die Truppe dazu veranlasst hat, sich im März in die eiskalten Fluten des Atlantiks zu stürzen, sei dahingestellt.

Auch wenn der Sommer traditionell die Haupturlaubszeit ist, bewegt sich auf internationaler Ebene einiges. In Kanada wird die Legalisierung von Cannabis kommen und Mitte Oktober umgesetzt werden. Außerdem hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen neuen Bericht vorgelegt, der Cannabis nicht nur als relativ ungefährliche Droge einstuft, sondern auch sein medizinisches Potenzial anerkennt.

Genießt den verbleibenden Sommer, liebe Leserinnen und Leser! Zum Erscheinen der kommenden Ausgabe von in.fused werden die Blätter nämlich schon gelb eingefärbt sein – und zum Lesen in der Hängematte wird man abends eine Decke brauchen. Nehmt die in.fused gerne mit auf Eure Ausflüge, wir freuen uns über Eure Urlaubsbilder! In diesem Sinne wünscht die Redaktion viel Freude beim Lesen und weiterhin sonnige Tage.

 

Janika Takats

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